Bernd: Institutionelles Systemversagen und sexualisierte Gewalt im katholischen Internat

Bernd wurde als Kind Opfer sexualisierter Gewalt durch katholische Priester. In dieser Folge von Von Bohne zu Bohne spricht er über seine Zeit in einem katholischen Internat, über Vertrauen, Macht, Schweigen, institutionelles Systemversagen und den langen Weg, bis Betroffene endlich gehört wurden.

Hinweis: In diesem Artikel geht es um sexualisierte Gewalt an Kindern, institutionelles Versagen, Suizidversuch, religiöse Strukturen und die Aufarbeitung von Missbrauch. Bitte lies nur weiter, wenn du dich mit diesen Themen sicher fühlst.

Auf einen Blick

  • Worum geht es in der Folge? Bernd erzählt, wie er als Kind in einem katholischen Internat sexualisierte Gewalt durch Priester erlebte.
  • Was ist der zentrale Konflikt? Ein Ort, der Sicherheit, Bildung und Glauben vermitteln sollte, wurde für Kinder zu einem Ort des Missbrauchs und des Schweigens.
  • Warum ist die Geschichte relevant? Bernds Geschichte zeigt, wie lange Betroffene mit den Folgen leben und warum Aufarbeitung, Anerkennung und gesellschaftliches Hinschauen so wichtig sind.

Wer ist Bernd?

Bernd stellt sich in der Folge mit einem Satz vor, der das gesamte Gespräch prägt: Er wurde in seiner Kindheit Opfer sexualisierter Gewalt durch katholische Priester.

Seine Geschichte beginnt in einem katholischen Internat. Bernd war damals ein Kind, das unbedingt aufs Gymnasium wollte. In der Grundschule war er sehr gut, seine Lehrer empfahlen seiner Mutter, ihn weiterführend zu fördern. Für die Familie war das Gymnasium eine Chance, aber auch eine Herausforderung.

Weil Bernds Eltern sich schulisch überfordert fühlten, wurde ein katholisches Gymnasium mit angeschlossenem Internat zu einer Möglichkeit. Für Bernd war es zunächst kein Zwang. Er selbst wollte dorthin.

Warum Bernd ins katholische Internat wollte

Bernd kam mit zehn Jahren ins Internat. Seine Mutter und er hatten sich die Schule angeschaut. Dort gab es Blockhütten, einen Handballplatz, eine Kegelbahn, ein Schwimmbad und viel Raum für Abenteuer.

Für das Kind Bernd wirkte dieser Ort wie die Verwirklichung seiner eigenen Fantasie. Er las damals Abenteuergeschichten und sah im Internat einen Ort, an dem solche Abenteuer möglich wurden.

Seine Eltern konnten sich den Internatsplatz zunächst nicht leisten. Doch seine Oma unterstützte ihn finanziell. Sie wollte, dass Bernd diese Chance bekommt, wenn er sie sich wünschte.

Bernd betont in der Folge, dass er nicht abgeschoben wurde. Es war sein eigener Wunsch, dort zu leben und zu lernen.

Die ersten Jahre: Ein Ort, an dem Bernd aufblühte

Die ersten zwei Jahre im Internat beschreibt Bernd als die schönsten Jahre seines Lebens. Er blühte dort auf, konnte sich entfalten und Freundschaften leben.

Das Internat war damals eine reine Jungeneinrichtung. Die Schule war katholisch geprägt, aber Bernd beschreibt den Unterricht nicht als übertrieben religiös. Es gab Morgengebete, Tischgebete, Abendgebete und Religionsunterricht. Der Alltag war trotzdem klar von den Patres und dem katholischen Umfeld geprägt.

Die Patres lebten vor Ort. Einige unterrichteten, andere waren als Erzieher im Internat tätig. Jede Gruppe hatte einen sogenannten Präfekten, der mit den Kindern lebte, sein Büro und sein Schlafzimmer in der Gruppe hatte und den Alltag begleitete.

Für Bernd war dieser Rahmen zunächst selbstverständlich. Seine Familie war katholisch geprägt, besonders seine Mutter und seine Oma. Priester galten als Menschen, denen man vertraut.

Das Vertrauen, das Täter ausnutzen konnten

Bernd erklärt in der Folge, dass er als Kind ein Urvertrauen zu seinen Eltern hatte. Weil seine Eltern ihn in die Obhut dieser Männer gegeben hatten, übertrug er dieses Vertrauen auf sie.

Damals hatten Menschen wie Priester, Bürgermeister oder Polizisten für viele einen besonderen Status. Sie galten als Autoritäten, die nichts Falsches tun würden. Genau das machte es für Bernd als Kind so schwer, die Übergriffe einzuordnen.

Er war zu jung, zu unaufgeklärt und zu sehr in diesem System verwurzelt, um zu verstehen, dass das, was geschah, ein Verbrechen war.

Bernd legt im Gespräch großen Wert auf diese Unterscheidung: Es war kein Vergehen. Es war ein Verbrechen.

Als aus dem vertrauten Ort ein Ort der Angst wurde

Ab dem dritten Jahr im Internat wurde Bernd von zwei Patres sexuell missbraucht. Einer war sein Lateinlehrer, der andere sein Präfekt.

Der erste Täter ließ Bernd nachmittags über den Präfekten zu sich auf das Zimmer rufen. Bernd ging hin, weil er gehorsam war und weil ein Kind in diesem Umfeld nicht infrage stellte, wenn ein Pater es zu sich bestellte.

Der zweite Täter war der Präfekt, also der Erzieher, der im Alltag direkt mit den Kindern lebte. Bernd erzählt, dass dieser abends oder nachts regelmäßig an sein Bett kam.

Was vorher ein Ort von Freiheit und Abenteuer war, wurde für Bernd zu einem Ort, an dem er nicht mehr sicher war. Er konnte nicht wissen, wann er Ruhe hatte und wann wieder etwas passieren würde.

Alkohol, Macht und Erinnerungslücken

Bernd spricht auch über Situationen, in denen Alkohol eine Rolle spielte. Der Präfekt hatte nach Bernds Schilderung bestimmte „Lieblinge“. Einige Kinder durften abends noch zu ihm kommen, dort fernsehen oder Zeit verbringen.

Bernd sagt klar, dass der Alkohol dazu diente, Kinder gefügig zu machen. Es gab Situationen, an die er sich bis heute nicht vollständig erinnern kann.

Eine dieser Situationen beschreibt er als entscheidenden Moment. Er wachte morgens auf und wusste nicht, was in der Nacht passiert war. Für Bernd war das der Punkt, an dem er innerlich wusste: Hier stimmt etwas nicht. Ich muss hier weg.

Später überlegte er in Therapien, ob er die Erinnerungslücken durch Traumatherapie füllen sollte. Doch irgendwann entschied er, dass er nicht noch einmal durch das Erlebte gehen wollte. Zu wissen, ob es zwanzig oder fünfzig Mal passiert sei, würde ihn nicht weiterbringen. Es würde nur erneut weh tun.

Das Schweigen unter Kindern

Bernd war nicht der Einzige. In der Folge sagt er, dass die Kinder untereinander wussten, dass auch andere betroffen waren. Aber niemand sprach es aus.

Wenn nachts die Zimmertür aufging, wusste Bernd, dass jemand geholt werden würde. Er stellte sich schlafend und hoffte, dass er diesmal verschont bleibt.

Bis heute trägt er Scham darüber, dass er erleichtert war, wenn es nicht ihn traf. Gleichzeitig ist klar: Bernd war ein Kind. Er hätte nicht dafür verantwortlich sein dürfen, andere zu schützen.

Diese Scham blieb trotzdem. Fast fünfzig Jahre später ist der Gedanke noch da, ob er andere hätte schützen können. Genau darin zeigt sich, wie tief die Verantwortung, die eigentlich bei den Tätern und beim System lag, bei den Kindern hängen blieb.

Zwei Jahre Missbrauch und der Entschluss zu gehen

Bernd erlebte die Übergriffe über etwa zwei Jahre. Dann kam der Moment, in dem er sich entschied, nicht mehr ins Internat zurückzugehen.

Zu Beginn der Sommerferien holte ihn sein Vater ab. Bernd hatte nicht nur eine Tasche mit Wäsche gepackt, sondern alles, was er in den vier Jahren dort gehabt hatte.

Als sein Vater fragte, warum er alles mitnehme, sagte Bernd nur: Er gehe dort nicht mehr hin. Auch seiner Mutter erklärte er später, dass er nicht mehr ins Internat zurückkehren werde. Er wollte nur noch als externer Schüler zur Schule fahren.

Für Bernd war entscheidend, aus den Fängen dieser Menschen herauszukommen. Er musste weg von dem Ort, an dem die Täter Zugriff auf ihn hatten.

Wie die Gewalt Bernds Schulweg zerstörte

Nach dem Auszug aus dem Internat ging Bernd weiter zur Schule, aber nichts war mehr wie vorher. Er wurde rebellisch und hatte große Probleme mit Autoritäten.

Seine Noten verschlechterten sich drastisch. In der achten Klasse hatte er noch einen guten Durchschnitt. In der neunten Klasse blieb er sitzen. Später verließ er die Schule mit 15 Jahren ohne Abschluss.

Für Bernd brach damit ein ganzer Lebensplan zusammen. Seine Mutter und seine Oma hatten große Hoffnungen in ihn gesetzt. Er selbst hatte ebenfalls eine Vorstellung davon, was aus ihm werden könnte. Plötzlich stand er ohne Schulabschluss da und wusste nicht, wie sein Leben weitergehen sollte.

Er sagt, dass er sich fühlte, als habe er seine Familie enttäuscht. Das tat ihm weh, auch wenn seine Eltern es so nie ausgesprochen hatten.

Suizidversuch, Sport und der Versuch, weiterzuleben

Bernd spricht offen darüber, dass er nach dieser Zeit einen Suizidversuch unternahm. Er wusste nicht mehr, wohin mit sich und wo sein Platz im Leben sein sollte.

Danach versuchte er, die Gedanken und Erinnerungen wegzudrücken. Er stürzte sich in den Sport. Leichtathletik, Fußball, Judo – nahezu jeder Tag war gefüllt mit Training, Wettkampf oder Bewegung.

Für eine Zeit hatte er das Gefühl, ohne diese Vergangenheit leben zu können. Er richtete sich wieder auf und sagte sich, dass er trotzdem etwas aus seinem Leben machen würde.

Der Weg war steinig. Ohne Schulabschluss machte Bernd eine Ausbildung im Handwerk. Später folgten weitere Ausbildungen. Am Ende seines Arbeitslebens hatte er drei Berufsausbildungen abgeschlossen.

2010: Der Moment, in dem Bernd zum ersten Mal sprach

2010 wurde der Missbrauchsskandal am Canisius-Kolleg öffentlich. Auch über Bernds früheres Internat wurde berichtet. Als Bernd im Radio hörte, dass sich Patres selbst angezeigt hatten, sagte er zu seiner Frau: Da platzt jetzt noch eine Bombe.

Seine Frau fragte ihn, ob er das auch erlebt habe. Zunächst schwieg er. Am nächsten Tag erzählte er ihr zum ersten Mal, was ihm passiert war. Bernd war zu diesem Zeitpunkt Mitte 40.

Später erzählte er es auch seinen Eltern. Beim Geburtstag seines Vaters kam das Thema im Familienkreis auf. Zunächst sagte Bernd, er wolle nicht darüber reden. Ein Jahr später, wieder beim Geburtstag seines Vaters, erzählte er der Familie, warum er damals geschwiegen hatte.

Seine Mutter fragte ihn, warum er nichts gesagt habe. Sie sagte, sie hätte ihn sofort dort herausgenommen. Für Bernd war diese Situation nicht leicht einzuordnen. Einerseits war das Geheimnis kein Geheimnis mehr. Andererseits fühlte es sich nicht einfach nur erleichternd an.

Die Betroffenen finden einander wieder

Über die Online-Kommentarfunktion einer Regionalzeitung erkannte Bernd 2010, dass andere ehemalige Schüler ähnliche Erfahrungen gemacht hatten. Manche Kommentare klangen so vertraut, dass er wusste: Diese Menschen müssen damals in seiner Gruppe gewesen sein.

Er nahm Kontakt auf. Schließlich fanden sich zwölf Männer, die zur gleichen Zeit im Internat waren und Ähnliches erlebt hatten.

Sie gründeten eine Initiative. Ihr Ziel war, dass der Orden Verantwortung übernimmt und anerkennt, dass es institutionelles Versagen gab.

Für Bernd ging es nicht um Rache. Es ging darum, dass ihnen geglaubt wird. Es ging darum, dass anerkannt wird, dass an ihnen Verbrechen verübt wurden.

Institutionelles Systemversagen statt Einzelfälle

Bernd macht in der Folge deutlich, dass er nicht von einzelnen Ausrutschern spricht. Er spricht von einem System, in dem Täter handeln konnten und andere wegschauten oder nicht eingriffen.

Die Ordensmitglieder lebten zusammen. Für Bernd ist deshalb schwer vorstellbar, dass niemand etwas wusste. Die Betroffenen wurden zunächst nicht ernst genommen. Ihnen wurde unterstellt, sie wollten sich rächen oder die Schule und das Internat beschädigen.

Bernd widerspricht dem klar. Die Männer hatten unterschiedliche Lebenswege, manche wurden Arzt, andere Lehrer, Bernd selbst absolvierte drei Berufsausbildungen. Es ging nicht darum, sich an einer Institution zu rächen, weil man selbst gescheitert sei.

Es ging um Gerechtigkeit, Anerkennung und Verantwortung.

Warum Bernd bis heute für Betroffene kämpft

Bernd sagt, dass einige seiner früheren Freunde nicht mehr leben. Einige haben sich suizidiert. Heute glaubt er zu wissen, warum.

Das ist ein wichtiger Grund, warum er weiterarbeitet. Er kämpft nicht nur für sich, sondern auch für diejenigen, die es nicht mehr können.

Aus der Energie, die er früher in Sport und Beruf gesteckt hatte, wurde eine Energie für Betroffenenarbeit. Seit vielen Jahren setzt er sich dafür ein, dass sexualisierte Gewalt in Institutionen sichtbar bleibt und dass Betroffene gehört werden.

Für ihn ist ein wichtiger Erfolg, dass das Thema heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Menschen hören eher hin. Kinder werden hoffentlich eher ernst genommen. Tätern soll es schwerer gemacht werden.

Aufarbeitung, Studie und Betroffenenbeirat

Bernd ist auch in die Aufarbeitung eingebunden. Er berichtet, dass er von Anfang an an einer Aufarbeitungsstudie beteiligt war, weil die Studienleitung deutlich machte, dass eine solche Studie nicht ohne Betroffene gemacht werden könne.

Bernd ist Vorsitzender des Betroffenenbeirats im Bistum Speyer. Für ihn war es wichtig, dass die Ergebnisse nicht nur mündlich erzählt werden, sondern schwarz auf weiß dokumentiert sind.

Er sagt, dass durch die Studie deutlich wurde, dass es nicht nur um Einzeltäter und Einzelfälle geht. Er erwartet von der weiteren Aufarbeitung, dass Strukturen und Netzwerke sichtbar werden.

Für das Bistum Speyer nennt Bernd mindestens 150 Täter. Das Dunkelfeld der Betroffenen sei nach seiner Einschätzung deutlich größer.

Was Bernd sich von der katholischen Kirche gewünscht hätte

Bernd hätte sich gewünscht, dass die katholische Kirche Verantwortung übernimmt. Stattdessen wurden Betroffene aus seiner Sicht zu Beginn als Lügner dargestellt. Ihnen wurde unterstellt, sie wollten der Kirche schaden.

Für Bernd war das eine weitere Verletzung. Er wollte nicht die Kirche zerstören. Er wollte, dass anerkannt wird, dass es in den eigenen Reihen Verbrecher gab.

Auch die kirchlichen Konsequenzen für Täter beschreibt Bernd als unzureichend. Die höchste Strafe für einen Täter sei gewesen, dass dieser keine priesterliche und seelsorgerische Arbeit mit Kindern mehr machen dürfe.

Bernd macht deutlich, wie wenig sich das für ihn nach Gerechtigkeit anfühlte.

Was mit Bernds Glauben passiert ist

Trotz allem sagt Bernd, dass ihm sein Glaube nicht genommen wurde. Er ist kein Katholik mehr und kann in keine Kirche mehr gehen. Aber er bezeichnet sich weiterhin als Christ.

Für Bernd bedeutet Christsein heute vor allem Menschlichkeit. Mensch sein. Anderen Menschen menschlich begegnen.

Das ist ein zentraler Punkt dieser Folge: Die Täter konnten ihm vieles nehmen, aber nicht seine Vorstellung davon, was Menschlichkeit bedeutet.

Warum diese Folge so wichtig ist

Die Folge mit Bernd ist wichtig, weil sie nicht nur von individuellem Leid erzählt. Sie zeigt, wie ein institutionelles System Kinder nicht geschützt hat.

Bernds Geschichte macht deutlich, wie schwer es für Kinder war, in einem Umfeld aus Autorität, Glauben, Gehorsam und Schweigen überhaupt zu verstehen, was ihnen geschah.

Sie zeigt auch, wie lange die Folgen bleiben können: in Lebensläufen, in Familien, in Scham, in Wut, in zerstörten Zukunftsplänen und in dem Bedürfnis, endlich gehört zu werden.

Gleichzeitig zeigt Bernds Weg, warum Aufarbeitung notwendig ist. Nicht nur für die Vergangenheit, sondern auch für die Gegenwart und Zukunft. Damit Kinder eher geschützt werden. Damit Betroffene nicht länger um Glaubwürdigkeit kämpfen müssen. Und damit Institutionen Verantwortung übernehmen.

Die Podcastfolge mit Bernd ansehen oder anhören

Die vollständige Folge von Von Bohne zu Bohne mit Bernd kannst du hier ansehen oder anhören:

Fazit: Bernds Geschichte zeigt, warum Schweigen kein Schutz ist

Bernd ging als Kind freiwillig in ein katholisches Internat, weil er lernen, wachsen und Abenteuer erleben wollte. Die ersten Jahre waren für ihn schön. Dann wurde aus diesem Ort ein Ort der Angst.

Die sexualisierte Gewalt, die Bernd und andere Kinder dort erlebten, veränderte sein Leben. Sie zerstörte seinen Schulweg, sein Sicherheitsgefühl und lange Zeit auch seine Fähigkeit, über das Erlebte zu sprechen.

Doch Bernd blieb nicht beim Schweigen. Jahrzehnte später fand er andere Betroffene, sprach öffentlich über das Verbrechen und setzt sich bis heute für Aufarbeitung und Gerechtigkeit ein.

Diese Folge von Von Bohne zu Bohne ist ein schweres, aber wichtiges Gespräch über Macht, Vertrauen, institutionelles Systemversagen und die Notwendigkeit, Betroffenen zuzuhören.