Vita hatte im Jahr ihres zehnten Geburtstags drei Hirnblutungen. Von einem fröhlichen, aktiven Kind wurde sie plötzlich zu einem Mädchen, das auf der Intensivstation lag, nicht laufen konnte, zeitweise blind war und später mit einer Halbseitenlähmung weiterleben musste. In dieser Bonusfolge von Von Bohne zu Bohne erzählt Vita, wie ihr Körper ihr Leben neu schrieb – und warum sie sich bis heute nicht aufgeben will.
Hinweis: In diesem Artikel geht es um Hirnblutungen bei einem Kind, Intensivstation, mögliche Lebensgefahr, Behinderung, Lähmung, Ausgrenzung, Mobbing, medizinische Prognosen und den langen Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Bitte lies nur weiter, wenn du dich mit diesen Themen sicher fühlst.
Auf einen Blick
- Worum geht es in der Folge? Vita erzählt von drei Hirnblutungen im Jahr ihres zehnten Geburtstags und den Folgen für ihr Leben.
- Was ist der zentrale Konflikt? Nach den Hirnblutungen musste Vita neu laufen lernen, mit einer Halbseitenlähmung leben und sich gegen Vorurteile behaupten.
- Warum ist die Geschichte relevant? Die Folge zeigt, wie schnell sich ein Leben verändern kann – und wie wichtig es ist, Menschen nicht auf ihre Einschränkung zu reduzieren.
Wer ist Vita?
Vita L. beschreibt sich als Mensch, der trotz allem fröhlich geblieben ist.
Als Kind war sie aktiv, beliebt und voller Energie. Sie kletterte auf Bäume, rannte herum, fuhr Fahrrad, hatte viele Freunde und war gut in der Schule.
Niemand hätte gedacht, dass plötzlich etwas passieren könnte, das ihr gesamtes Leben verändert.
Doch im Jahr ihres zehnten Geburtstags bekam Vita dreimal Hirnblutungen.
Die erste Hirnblutung
Die ersten Anzeichen wirkten zunächst wie etwas, das viele Eltern bei Kindern kennen: Kopfschmerzen und Erbrechen.
Heute sagt Vita, dass Kopfschmerzen allein vorkommen können und Erbrechen auch. Beides zusammen sei aber neurologisch auffällig.
Damals war sie ein Kind, das nie Schwäche gezeigt hatte. Plötzlich bekam sie starke Kopfschmerzen, musste erbrechen, verdrehte die Augen, wurde bewusstlos und fiel um.
Der Kinderarzt wusste nicht genau, was los war, schickte sie aber ins Krankenhaus.
Der Verdacht auf einen Tumor
Im Krankenhaus stand zunächst der Verdacht auf einen Tumor im Raum.
Vita wurde untersucht. Sie erinnert sich daran, dass ein CT gemacht wurde. Darauf war eine Blutung zu sehen.
Für Vita und ihre Familie begann damit eine Zeit, die niemand erwartet hatte. Vorher war sie nie ernsthaft krank gewesen, hatte sich nie etwas gebrochen und hatte keine Krankenhauserfahrung.
Plötzlich war Krankenhaus Realität.
Die zweite Hirnblutung und die Intensivstation
Die Dramatik wurde beim zweiten Mal größer.
Im Mai desselben Jahres bekam Vita erneut Kopfschmerzen und ihr wurde übel. Dieses Mal wusste ihr Umfeld bereits, dass diese Kombination gefährlich sein kann.
Sie wurde schnell ins Krankenhaus gebracht und von dort mit dem Notfallhubschrauber in ein anderes Krankenhaus geflogen.
Dort war die Lage sehr ernst. Vita erzählt, dass die Ärzte in dieser Nacht davon ausgingen, dass es nicht gut ausgehen würde.
Als Vita sich vom Leben verabschiedete
Vita war damals noch nicht einmal zehn Jahre alt.
Sie bekam nicht direkt von den Ärzten gesagt, dass sie sterben könnte. Doch sie spürte, dass etwas sehr Ernstes passierte.
Später wurde ihr erzählt, dass sie über ihren Tod sprach und fragte, was danach mit ihr passiert.
Sie sagt, dass sie damals tatsächlich eine Art Abschied vom Leben hatte. Gleichzeitig versuchte ihre Familie ihr gegenüber, Hoffnung zu bewahren.
Eltern, die nicht aufgaben
Vitas Eltern waren in dieser Zeit an ihrer Seite.
Sie weiß nicht mehr genau, wie es in ihnen aussah. Aber ihr gegenüber hielten sie die Hoffnung aufrecht.
Vita erzählt, dass den Ärzten einmal sinngemäß gesagt wurde: Wenn sie nichts tun, komme man mit dem Gesetz.
Dieser Satz steht in der Folge für etwas Wichtiges: Die Familie akzeptierte nicht einfach, dass nichts mehr getan wird.
Die dritte Hirnblutung und die Ursache
Beim dritten Mal wurde klarer, was hinter den Blutungen steckte.
Vita spricht von einem Blutgerinnsel, das später von Ärzten im Ausland auch als Aneurysma bezeichnet wurde.
Die betroffene Stelle lag mitten im Stammhirn. Genau das machte alles so kompliziert.
Die Ader wurde schließlich zugeklebt. Später wurde Vita in Stockholm noch einmal behandelt, dort wurde das Ganze nach ihrer Erzählung bestrahlt beziehungsweise gelasert.
Zeitweise blind
Eine der Folgen war, dass Vita zeitweise blind war.
Die Blutung drückte auf den Sehnerv. Vita erinnert sich daran, dass Ärzte immer wieder mit einer Taschenlampe in ihre Augen leuchteten und prüften, ob sich die Pupillen bewegen.
Konkrete Gefühle aus dieser Zeit sind heute nur noch schwer greifbar für sie.
Vieles liegt zu weit zurück oder wurde innerlich ausgeblendet.
Handlungsunfähig nach der Hirnverletzung
Nach der schweren Phase war Vita nicht einfach wieder da wie vorher.
Sie beschreibt, dass sie geistig abwesend und handlungsunfähig war. Sie wurde gefüttert, konnte nicht laufen und brauchte Hilfe, wenn sie zur Toilette musste.
Sie konnte sein, essen und vielleicht sagen, dass sie etwas möchte. Aber selbst tun konnte sie zunächst kaum etwas.
Damit endete ein Teil ihrer Kindheit abrupt.
Die Halbseitenlähmung
Vita lebt bis heute mit einer Halbseitenlähmung, ähnlich wie nach einem Schlaganfall.
Ihr linker Arm ist gelähmt. Gehen lernte sie vergleichsweise schnell wieder, aber der Arm blieb stark eingeschränkt.
Sie sagt, Ärzte und Therapeutinnen hätten irgendwann resigniert. Nach dem Motto: Sie hat überlebt, das reicht.
Für Vita reichte das aber nicht.
Neu laufen lernen
Bis Vita wieder selbstständig gehen konnte, dauerte es nach ihrer Erinnerung etwa ein Dreivierteljahr.
Ihr Umfeld forderte sie. Sie wurde nicht nur geschont, sondern auch ermutigt und gedrängt, wieder ins Leben zu kommen.
Sie sollte nicht dauerhaft im Rollstuhl bleiben, sondern sich am Rollstuhl festhalten und gehen üben.
Vita wollte selbst wieder laufen. Diese Mischung aus eigenem Willen und Forderung von außen wurde wichtig.
Eine Kindheit, die nicht normal weiterging
Vor den Hirnblutungen hatte Vita viele Freunde.
Nach der Erkrankung blieben kaum Gleichaltrige übrig. Nur eine Freundin kam regelmäßig.
Statt mit Kindern in ihrem Alter verbrachte Vita viel Zeit mit Erwachsenen: Ärztinnen, Therapeuten, Menschen aus dem medizinischen Umfeld und Erwachsene aus ihrem sozialen Umfeld.
Sie sagt, dass sie ihre Kindheit dadurch nicht richtig abrunden konnte.
Freunde, die verschwanden
Vita erlebte, dass viele sogenannte Freunde nach ihrer Erkrankung verschwanden.
Eine Person erklärte ihr später sogar, der Kontakt sei abgebrochen worden, weil sie gemobbt wurde, wenn sie mit Vita Kontakt hatte.
Für Vita war das hart.
Ihre Geschichte zeigt, dass Krankheit oder Behinderung nicht nur körperliche Folgen haben. Sie verändern auch soziale Beziehungen.
Schule nach der Hirnblutung
Vor den Hirnblutungen ging Vita gern zur Schule.
Danach wurde Schule schwieriger. Nicht, weil Vita nichts konnte, sondern weil andere ihr weniger zutrauten.
Sie erzählt von einem Lehrer, der ihr sagte, sie sei zu blöd fürs Leben. In Mathematik bekam sie dadurch schlechte Noten.
Solche Erfahrungen prägten ihren Bildungsweg. Trotzdem machte Vita später die mittlere Reife, eine Ausbildung und ein Fernstudium.
Wenn andere weniger zutrauen
Ein wiederkehrendes Thema in Vitas Geschichte ist, dass andere Menschen ihre Fähigkeiten unterschätzen.
Weil sie eine sichtbare Einschränkung hat, schließen manche automatisch darauf, dass sie weniger kann.
Vita sagt deutlich: Sie ist nicht krank. Sie hat eine Behinderung.
Für sie bedeutet gesund sein nicht, der Norm zu entsprechen. Sie sagt, sie habe ein gutes Immunsystem und sei gesund – aber eben mit einer Behinderung.
Der Wunsch nach Freiheit
Mit Anfang 20 zog Vita von Süddeutschland nach Norddeutschland.
Sie wollte nach Hamburg. Für sie fühlte sich Hamburg damals an wie Hollywood.
Der wichtigste Grund war jedoch Freiheit. Vita wollte ihr eigenes Leben leben, eigene Geheimnisse haben, abends weggehen und am nächsten Morgen lange schlafen können.
Sie wollte nicht mehr in einem Umfeld bleiben, in dem alle alles über sie wussten.
Hamburg als Neuanfang
Der Umzug nach Hamburg war kein Beweis an andere, sondern ein Schritt zu sich selbst.
Vita wollte weiterkommen. Sie wollte nicht nur funktionieren, essen, arbeiten und irgendwie durchkommen.
Sie wollte leben.
In Hamburg baute sie sich schnell ein soziales Netz auf. Sie beschreibt sich als Meisterin im Netzwerken. Nach kurzer Zeit kannte sie viele Menschen und wusste: Wenn etwas passiert, findet sie Unterstützung.
Wahlfamilie und eigenes Leben
Heute hat Vita Freundinnen und Freunde, einen Partner und eine Art Wunsch- oder Wahlfamilie.
Sie ist verheiratet. Ihr Mann sagte ihr einmal, Behinderung sei nicht schlimm, sondern nur anders.
Dieser Satz blieb ihr wichtig.
Vita wollte immer ganz normal heiraten. Und genau das tat sie.
Gesichtsfeldausfall und Alltag
Vita hat keinen Führerschein.
Nicht, weil sie grundsätzlich nicht fahren könnte, sondern wegen eines Gesichtsfeldausfalls. Links unten sieht sie in ihrem Gesichtsfeld nicht zuverlässig genug.
Sie erklärt es so: Wenn ihr dort jemand vor das Auto laufen würde, würde sie es möglicherweise nicht rechtzeitig sehen.
Auch solche Einschränkungen gehören zu ihrem Alltag – aber sie definieren nicht ihr gesamtes Leben.
Hilfe, die übergriffig werden kann
Vita spricht in der Folge auch darüber, wie Menschen mit sichtbaren Einschränkungen behandelt werden.
Sie hat kein Problem damit, wenn jemand freundlich fragt: „Kann ich Ihnen helfen?“
Was sie schwierig findet, ist ungefragtes Eingreifen. Wenn jemand sie einfach anfasst, stützt oder bewegt, ohne vorher zu fragen.
Sie erzählt von einer Situation beim Einsteigen ins Flugzeug, als sie von hinten einfach angefasst wurde, obwohl sie selbst um Hilfe gebeten hätte, wenn sie Hilfe gebraucht hätte.
Warum Fragen besser ist als ungefragtes Helfen
Für Vita ist klar: Hilfe kann gut sein, aber sie muss respektvoll sein.
Es geht nicht darum, dass niemand helfen soll. Es geht darum, miteinander zu reden.
Eine einfache Frage reicht oft: „Kann ich helfen?“
Wenn die Antwort Nein ist, sollte das akzeptiert werden. Wenn die Antwort Ja ist, kann Hilfe willkommen sein.
Für Vita ist das ein wichtiger Punkt, wenn es um Inklusion und gesellschaftliches Miteinander geht.
Warum Vita das Wort Inklusion schwierig findet
Vita sagt, dass sie das Wort Inklusion furchtbar findet.
Ihr geht es weniger um ein Schlagwort als um ein selbstverständliches Zusammenleben.
Menschen sollen miteinander leben, voneinander lernen und sich nicht gegenseitig vorschnell einordnen.
Sie möchte, dass Menschen genauer hinschauen. Hinter die Fassade. Hinter die Einschränkung. Hinter das, was man auf den ersten Blick sieht.
Arbeit, Fähigkeiten und Vorurteile
Vita möchte auch die Wirtschaft erreichen.
Sie spricht darüber, dass Unternehmen in Deutschland ab einer bestimmten Größe Menschen mit Schwerbehinderung einstellen sollen – und dass manche lieber eine Abgabe zahlen, statt Menschen mit Behinderung einzustellen.
Vita findet das falsch.
Sie kennt viele Menschen, die arbeiten können und arbeiten wollen. Vielleicht brauchen manche andere Bedingungen, andere Strukturen oder Unterstützung. Aber das bedeutet nicht, dass sie nichts beitragen können.
Warum Sichtbarkeit wichtig ist
Vita möchte sichtbarer machen, was Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Einschränkungen leisten können.
Gerade in Krisenzeiten sollten Potenziale nicht verschenkt werden.
Wenn jemand nicht in ein starres System passt, müsse man nicht sofort denken: Dann geht es eben nicht.
Vielleicht geht es mit Homeoffice. Vielleicht mit einem Aufzug. Vielleicht mit angepassten Arbeitsbedingungen. Vielleicht mit einem anderen Blick.
Public Speaking und ihre Botschaft
Vita hat eine Speaker-Ausbildung gemacht.
Sie wurde nach New York eingeladen und sprach dort auf einem internationalen Kongress über „Joy of Life“.
Darauf ist sie stolz – und sie möchte weitergehen.
Ihre Geschichte soll nicht umsonst gewesen sein. Sie möchte sie nutzen, um anderen Menschen Mut zu machen und gleichzeitig gesellschaftliche Strukturen zu hinterfragen.
Lebensfreude trotz allem
Vitas Botschaft ist nicht nur: Gib niemals auf.
Sie spricht auch davon, die kleinen Dinge des Lebens zu sehen, kleine Erfolge wahrzunehmen und sich an dem zu freuen, was möglich ist.
Sie möchte Menschen erreichen, die selbst in schweren Situationen sind.
Und sie möchte Menschen erreichen, die über andere urteilen, ohne genau hinzuschauen.
Seit über 30 Jahren austherapiert
Vita sagt, sie sei seit über 30 Jahren austherapiert.
Viele hätten ihr gesagt, dass nach so langer Zeit nichts mehr gehe.
Doch sie gibt die Hoffnung nicht auf. Sie glaubt bis zu ihrem letzten Atemzug daran, dass noch etwas möglich ist.
Heute arbeitet sie wieder an ihrer Hand und ihren Fingern. Sie spürt Kribbeln, die Muskeln sind schwach, aber sie hält daran fest.
Der Traum vom Klavierspielen
Als Kind spielte Vita Klavier.
Heute möchte sie wieder Klavier spielen können. Ein Physiotherapeut reagierte einmal mit Unverständnis und fragte, wie sie das schaffen wolle.
Später fand sie eine Praxis, in der anders reagiert wurde. Dort hieß es sinngemäß: Dann bekommen wir bestimmt Freikarten für die Elbphilharmonie.
Dieser Unterschied sagt viel über Vitas Geschichte: Manche Menschen sehen zuerst Grenzen. Andere sehen Möglichkeiten.
Was Vita nicht vergessen will
Vita möchte nicht vergessen, daran zu glauben, dass man etwas schaffen kann.
Sie weiß, dass viele Dinge schwer sind. Sie weiß, dass ihr Körper Einschränkungen hat. Sie weiß auch, dass andere Menschen oft schnell urteilen.
Aber sie hält an Hoffnung fest.
Nicht naiv, sondern als bewusste Entscheidung: Solange sie lebt, kann noch etwas gehen.
Was Vita sich für die Zukunft wünscht
Vita wünscht sich, dass ihre Message in die Welt kommt.
Sie möchte erzählen, was sie erlebt hat, und daraus etwas machen, das anderen Menschen hilft.
Sie möchte weiter sprechen, auch international. Sie möchte Impulse geben und zeigen, dass Lebensfreude nicht bedeutet, dass alles leicht war.
Für Vita soll ihre Geschichte nicht umsonst gewesen sein.
Warum diese Bonusfolge so wichtig ist
Die Bonusfolge mit Vita ist wichtig, weil sie zeigt, wie schnell ein Körper das Leben neu schreiben kann.
Ein gesundes, fröhliches Kind wurde plötzlich schwer krank. Aus Alltag wurden Intensivstation, Hirnblutung, Lähmung, Blindheit, Therapie und Überleben.
Doch Vitas Geschichte endet nicht bei der Diagnose. Sie erzählt auch von Freiheit, Bildung, Hamburg, Liebe, Arbeit, Freundschaft, Wahlfamilie, Hoffnung und einem klaren Appell: Schaut genauer hin.
Menschen sind mehr als ihre Einschränkung.
Die Podcastfolge mit Vita ansehen oder anhören
Die vollständige Bonusfolge von Von Bohne zu Bohne mit Vita kannst du hier ansehen oder anhören:
- Vitas Geschichte auf YouTube ansehen
- Vitas Geschichte auf Spotify anhören
- Vitas Geschichte bei Apple Podcasts anhören
Fazit: Vitas Geschichte zeigt, warum niemand auf eine Einschränkung reduziert werden sollte
Vita hatte als Kind drei Hirnblutungen. Sie lag auf der Intensivstation, konnte nicht laufen, war zeitweise blind und lebt bis heute mit einer Halbseitenlähmung.
Viele Menschen hätten sie auf diese Einschränkungen reduzieren können. Manche taten es auch. Doch Vita ging weiter: mittlere Reife, Ausbildung, Fernstudium, Umzug nach Hamburg, Ehe, Freundeskreis, Speaker-Ausbildung und internationale Bühne.
Ihre Geschichte ist kein einfacher Heldinnenbericht. Sie handelt auch von Verlust, Einsamkeit, Mobbing, Vorurteilen und medizinischer Resignation.
Aber sie zeigt ebenso: Ein Leben kann anders werden, ohne vorbei zu sein. Und ein Mensch kann eingeschränkt sein, ohne unfähig zu sein.
Diese Bonusfolge von Von Bohne zu Bohne ist ein eindringliches Gespräch über Hirnblutungen, Behinderung, Lebensfreude, Selbstbestimmung, Sichtbarkeit und den Wunsch, dass eine Geschichte, die so viel gekostet hat, anderen Menschen Mut macht.
